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10.02.2017
Bollhöfener Online
Stadtteil / Stadtbezirk Schildesche
Im Jahr 939 gründete die adlige und kinderlose Witwe Marswidis, mit der Einwilligung des Bischofs Dudo von Paderborn, ein Frauenstift.  Da sich um dieses Stift eine Siedlung bildete, wird dieses als Gründung von Schildesche angesehen. König Otto I. und Kaiser Otto II. übernahmen den Schutz für das Kloster, welches Mitte des 13. Jahrhunderts abbrannte. Im Jahr 1244 überträgt Bischof Bernhard IV. von Paderborn dem Grafen Ludwig von Ravensberg die Verwaltung und Gerichtsbarkeit über das Stift Schildesche.  1810 endet die Existenz des Stifts. Es wird, gemäß der im Reichsdeputationshauptschluss festgesetzten Bestimmungen vom Königreich Westfalen, zu dem Schildesche seit 1807 gehörte, aufgelöst und sein Grundbesitz wird versteigert. Der nördlich an Schildesche vorbeiführende Johannesbach ist damals die Grenze zwischen dem Königreich Westfalen und dem Kaiserreich Frankreich, zu dem auch die nordwestdeutsche Küstenregion gehörte. 1930 verliert Schildesche seine Selbständigkeit durch die Eingemeindung nach Bielefeld. Im Rahmen der kommunalen Neugliederung des Raums Bielefeld und der damit verbundenen Vergrößerung der Stadt Bielefeld wurden 1973 in Bielefeld Stadtbezirke eingerichtet. Dabei wurde aus den westlichen und nördlichen Teilen der alten Stadt Bielefeld der Stadtbezirk Schildesche gebildet.  Heute leben rund 40 000 Menschen in Schildesche. Der von 1977 bis 1982 gebaute Obersee, (950 m lang und maximal 300 m breit) staut die beiden Bäche Jölle und Johannisbach, und gilt mit einem Dauerstauvolumen von 385.000 m³ wasserrechtlich als Talsperre. Das maximale Stauvolumen beträgt 640.000 m³, die maximale Einstauhöhe ist 1,30 m. Am östlichen Seeufer überquert die Bahnstrecke Hamm–Minden das Johannisbachtal über den Viadukt von Schildesche. Zum Stadtteil Schildesche gehören der Ortskern mit Vorwerk und Johannisstift, sowie Gellershagen und Sudbrack und die Universität. (aus Wikipedia)
Schildesche Ortskern Schildesche Ortskern 2 Schildesche Alte Post Schildesche Fachwerkhaus Schildesche Obersee Schildesche Staustufe Schildesche Viadukt
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Schildesche

Im Jahr 939 gründete die adlige und kinderlose Witwe Marswidis, mit der Einwilligung des Bischofs Dudo von Paderborn, ein Frauenstift. Da sich um dieses Stift eine Siedlung bildete, wird dieses als Gründung von Schildesche angesehen. König Otto I. und Kaiser Otto II. übernahmen den Schutz für das Kloster, welches Mitte des 13. Jahrhunderts abbrannte. Im Jahr 1244 überträgt Bischof Bernhard IV. von Paderborn dem Grafen Ludwig von Ravensberg die Verwaltung und Gerichtsbarkeit über das Stift Schildesche. 1810 endet die Existenz des Stifts. Es wird, gemäß der im Reichsdeputationshauptschluss festgesetzten Bestimmungen vom Königreich Westfalen, zu dem Schildesche seit 1807 gehörte, aufgelöst und sein Grundbesitz wird versteigert. Der nördlich an Schildesche vorbeiführende Johannesbach ist damals die Grenze zwischen dem Königreich Westfalen und dem Kaiserreich Frankreich, zu dem auch die nordwestdeutsche Küstenregion gehörte. 1930 verliert Schildesche seine Selbständigkeit durch die Eingemeindung nach Bielefeld. Im Rahmen der kommunalen Neugliederung des Raums Bielefeld und der damit verbundenen Vergrößerung der Stadt Bielefeld wurden 1973 in Bielefeld Stadtbezirke eingerichtet. Dabei wurde aus den westlichen und nördlichen Teilen der alten Stadt Bielefeld der Stadtbezirk Schildesche gebildet.  Heute leben rund 40 000 Menschen in Schildesche. Der von 1977 bis 1982 gebaute Obersee, (950 m lang und maximal 300 m breit) staut die beiden Bäche Jölle und Johannisbach, und gilt mit einem Dauerstauvolumen von 385.000 m³ wasserrechtlich als Talsperre. Das maximale Stauvolumen beträgt 640.000 m³, die maximale Einstauhöhe ist 1,30 m. Am östlichen Seeufer überquert die Bahnstrecke Hamm–Minden das Johannisbachtal über den Viadukt von Schildesche. Zum Stadtteil Schildesche gehören der Ortskern mit Vorwerk und Johannisstift, sowie Gellershagen und Sudbrack und die Universität. (aus Wikipedia)
Schildesche Ortskern 2 Schildesche Alte Post Schildesche Ortskern Schildesche Fachwerkhaus Schildesche Obersee Schildesche Staustufe Schildesche Viadukt